Schmückt sich Bürgermeister Kirsch mit fremden Federn?

Stand im LandsbergerExtra vom 10.10.07 anlässlich der Nominierungsversammlung der Diessener Bürger (DB) zu lesen, die Stärke der Diessener Kommunalpolitik sei, dass der Gemeinderat die Chancen immer erkannt und gemeinsam gehandelt habe. Als Beispiel dafür führte Kirsch die Markthalle an.

Tatsache ist, dass am Tage des Gründungstreffens des Marktvereines noch ein Fax von Bgm. Kirsch an einen der Initiatoren der Agenda geschickt wurde: „… die Bemühungen einen Regionalmarkt in Diessen einzurichten wurden kritisch und kontrovers diskutiert. Sowohl wegen des Standortes, als auch wegen des Konzeptes…werden erhebliche Bedenken geäußert.“ Fakt ist auch, dass die Verwaltung (immerhin ist die Marktgemeinde Eigentümerin der Immobilie) die vertraglich vereinbarte Hallenräumung des ehemaligen Mieters mit einen Verzug von 9 Monaten tolerierte, und somit die Markthallenerweiterung eben erst mit einem Jahr Verspätung stattfinden konnte. Zutreffend ist leider auch, dass die chaotischen Zustände im Umfeld der Markthalle wg. der Wertstoffsammelstelle trotz wiederholter Bürgerhinweise mehr als 2 Jahre seitens der Verwaltung ignoriert wurden und erst das spätere Engagement des Seniorenbeirates zu einer vernünftigen Lösung führte. Auf die offen zugängliche Heizöl-Tankanlage wurde ebenfalls vor 1 Jahr mehrmals hingewiesen, jedoch bis heute noch nicht abschließend reagiert.

Trotz all dem (!) hat sich die Markthalle Dank des Engagements der rührigen Markthallen-Vereinsmitglieder. erfolgreich entwickelt.
Schade nur, dass die Initiatoren der Markthalle u.a. durch das träge und wenig kooperative Handeln der Gemeindeverwaltung dabei so verschlissen wurden – alle 4 Agenda-Gruppen haben in den letzen Jahren bis auf weiteres ihre Arbeit eingestellt!!
Peter Ostermeier, Diessen

Datum: Freitag, 12. Oktober 2007 7:47
Themengebiet: Allgemein Trackback: Trackback-URL
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