Bloggen in Diessen - die Alternative
Daß sich vor der Wahl neben den bekannten Blogs zukunft-diessen und moosblogger auch noch ein weiterer etabliert hat, finden wir klasse.Frank Fastl von den Freien Wähler hinterfragt in seinem Blog kritisch aktuelle Themen und steht dabei aktiv für einen Wechsel in der Gemeindepolitik.Wir hoffen, dass dieser Blog auch nach den Wahlen weiter kritisch berichtet.
Freitag, 29. Februar 2008 1:41
Danke für die Werbung. “Aktiv” heisst für mich eine gewisse Umverteilung der Sitze und einiger Personen. Von den 20 amtierenden Gemeinderäten treten 17 wieder an, dass heisst es gibt auf alle Fälle 7 neue Gemeinderäte, vielleicht auch noch einge mehr. Lassen wir uns überraschen und wer auch immer dann so im Gemeinderat vertreten ist, sollte gezielt, konstruktiv und vor allem zum Wohle des Ortes transparente Politik betreiben. Gemeinsam - für Dießen!
Freitag, 29. Februar 2008 12:16
Schade, dass der Wahlkampf zu Ende geht. Zwar gibt es den MOOSBLOGGER schon seit über zwei Jahren, aber in den letzten Monaten hatte ich viel Gelegenheit zum Lästern, und eine weitere, neue Form der Öffentlichkeit hat hier ihre Berechtigung, das zeigen die Papierverbraucher immer wieder. - Wie gehts nach der Mega-Kampagne weiter mit den Blogs?, diese Frage habe ich mir schon des öfteren gestellt. - Vielleicht machen wir mal ein entspanntes “Barcamp am Ammersee”, das ist ein Bloggertreffen, bei dem Erfahrungen ausgetauscht werden. Um den Ammerteich gibt es jedenfalls noch mehr von unserer Sorte.
Freitag, 29. Februar 2008 18:21
Austausch ist immer eine gute Sache. Reden bzw. Schreiben muss man miteinander. Dann kann einer was vom anderen lernen. Also, ich bin dabei!
Samstag, 1. März 2008 9:16
würde mich auch gerne als freier Autor beteiligen und Beiträge schreiben. Ich findes es toll - dass hier oder in Euren Blogs verschiedene Meinungen schnell und direkt ausgetauscht werden können. Ideal wäre aber die Tatsache, dass man nicht anonym agiert.
Also wenn es so weit ist - bin gerne dabei.
Samstag, 1. März 2008 12:26
Die Frage, schreiben unter Pseudonym?, haben wir im MOOSBLOGGER kürzlich diskutiert (http://www.moosblogger.de/blog/2008/02/13/pseudonym-ja-oder-nein/). Solange man wegen seiner Meinung “Benachteiligungen” zu befürchten hat und deshalb lieber nix sagen bzw. schreiben würde, ist das im MOOSBLOGGER erlaubt. - Das ist nicht immer einfach, auch für den Moderator schwierig. Wir stehen aber auch erst am Anfang bei der Nutzung des Internets und lernen jeden Tag dazu. - Die Sache wäre also auch ein Thema für das “BarCamp Ammersee”.
Samstag, 1. März 2008 17:30
Hallo Hannes,
wegen seiner Meinung Befürchtungen haben muss - hmmmmm - aber zu bedenken wäre wenn man anonym etwas schreibt was jemanden anderen in dessen Persönlichkeit beeinflusst - die Verantwortung trägt dann der Betreiber ?????? - Gutes Thema für das “BarCamp Ammersee”
Samstag, 1. März 2008 19:58
Hallo Herr Woloner,
die Rechtslage ist da eindeutig: Den Betreiber treffen bestimmte Überwachungspflichten, insbesondere muss er beurteilen, ob der Wortbeitrag rechtlich einwandfrei ist - und das wird er in der Regel schon aus eigenem Interesse machen.
Und beim Thema Pseudonym gilt: Die Verwendung von Pseudonymen in Weblogs ist in der Rechtsprechung anerkannt und zumindest juristisch nicht zu beanstanden. Das gilt um so mehr, wenn der Moderator den Wortbeitrag vorher inhaltlich auf seine Rechtmäßigkeit geprüft hat. Es wird in der Abwägung der Gerichte sogar hervorgehoben, verkürzt zusammengefasst, dass es für die öffentliche Meinungsbildung mitunter wertvoller ist, einen Wortbeitrag unter Pseodonym zu schreiben statt ihn komplett zu unterlassen. Das hat der Moosblogger (s.o.) insoweit richtig zusammengefasst.
Es entspricht im übrigen auch der Üblichkeit, dass Blogger nicht mit Klarnamen bloggen, wie man sich in einer Vielzahl von Blogs außerhalb Dießens anschauen kann.
Kann dies gerne beim “BarCampAmmersee” bei Bedarf weiter erläutern.
Montag, 3. März 2008 1:59
Hallo Herr Preu,
sie sprechen sicher von der journalistischen Sorgfaltspflicht, die dem Betreiber nach dem Telemediengesetz gilt, wobei §8 TGM den Anbieter wieder etwas aus der Schusslinie nimt. Freu mich auf die Diskusion.
Dienstag, 4. März 2008 18:03
Hallo zusammen.
Für mich ist das keine Sache der Rechtssprechung (denn die ist ja wie von Hr. Preu beschrieben eindeutig), sondern eine Sache des Anstands. Wenn jemand konstruktiv ist, aber anonym bleiben will, dann kann er das gerne machen, wenn aber Bürger angegriffen oder gar beschimpft werden, ist das einfach nur feige. Auf gut bayrisch “Wer´s Maul aufreisst, soll auch dazu stehen!”. Nix für unguad.